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Partnerschaft 

Wie geht das ? - 18

 

Das blinde
Schweige-Gesprächs-Dialog-Spiel

und:   Die sprechenden Hände

 

zwei Blinde im schweigenden Gespräch

Na so was! - Blind - und schweigend - und Gespräch - und Dialog. - Also mit geschlossenen Augen (ohne Sehen)  und mit geschlossenem Mund (ohne Reden)  und dann 'Gesprächs-Dialog' (miteinander reden)!? - Das ist bestimmt ein spannendes Spiel. Das reizt mich, schon vom Titel her. Wie sind die Spielregeln?

Also: Entdecken, spüren, erinnern, empfinden, genießen, kennen lernen - verschenken und annehmen, berühren, Kontakt (wieder) aufnehmen und - und - und - mit Freude, Respekt und Aufmerksamkeit - das alles steckt in diesem Spiel drinnen - und noch viel mehr!

Ja - und kann das dann jeder mit jedem spielen - oder nur Partner miteinander - oder wie ist das - und wie geht es? 
Ich bin neugierig!

Wo Offenheit da ist und die Bereitschaft, sich darauf einzulassen, gibt es hinsichtlich der Spielpartner keine Einschränkungen. Für Partner ist es natürlich besonders schön!  Ja - und fünf Füße braucht dieses Spiel: 
'Zeit - Freude - Respekt - Aufmerksamkeit - neugierige Verspieltheit'
(die dürfen auch während des Spiels wachsen und sich entwickeln). 
Und zum Spiel selbst folgende 'Anregungen':

1.

Spielzeit festlegen - z.B. 1 Stunde (vielleicht Küchenwecker entsprechend einstellen / weit weg legen, damit er nicht stört, wenn er abläuft). 
 

2.

Seinen Platz finden - so, dass es einerseits bequem und angenehm ist (gut für sich sorgen)
und andererseits guter und bequemer gegenseitiger Körperkontakt (berühren)
möglich ist.
 

3.

Einstimmen und Ankommen: Jeder bleibt noch bei sich    (ohne gegenseitigen Körperkontakt), erlaubt es den Augen, zuzufallen - und durchwandert dann mit seiner Aufmerksamkeit den Körper, beginnend bei dem Füßen (kurz verweilen: wie spüre ich sie, wie stehen sie, wie spüre ich den Boden, sind noch Spannungen da, wenn ja, gebe ich ihnen innerlich die Erlaubnis, sich zu lösen) und langsam immer weiter: Unterschenkel - Knie - Oberschenkel - Gesäß / Becken / Geschlecht - Rücken / Wirbelsäule - Bauch - Brust - Schultern mit Armen, Händen und Fingern - Hals - Kopf mit Mund, Wangen, Augen und Stirne - und innerlich zusammenfassend sich sagen: 'Ich bin weich und entspannt, ich lasse los!' 

Und damit wandert die Aufmerksamkeit zum Atem (wie er den Bauch hebt und senkt) - nur zuschauen, nichts verändern. Wenn ein richtiges rundes Wohlgefühl, ein Ganzheitsgefühl da ist, dann die Aufmerksamkeit durch die Arme in die Hände - und in die Finger - und in die Fingerspitzen fließen lassen. Während zu spüren ist, wie Hände und Finger und Fingerspitzen immer sensibler werden (wie wenn sie nach außen länger werden würden), das mit einem leisen "Hm!" hörbar machen.  - Zeit lassen! Sich die 'eigene' Zeit lassen, die notwendig ist, um diese innere Wanderschaft zu machen.
 

4.

Wenn beide mit "Hm!" angekommen sind, dann (schweigend und mit geschossenen Augen) miteinander Kontakt finden und den Gesprächs-Dialog beginnen.
'Gespräch' mit Berührung - mit erkunden, mit entdecken, mit streicheln, mit liebkosen, mit gut tun, mit scherzen und necken (ohne Worte - Töne, die das Gut-tun und die Intensität des Wohlgefühls ausdrücken, dürfen dabei sein und wirken stimulierend!).

'Dialog' ist:

reden

>>> und       

zuhören / verstehen / genießen

>>> und <<<

zuhören / verstehen / genießen

       <<< und

antworten

>>> und <<<

antworten

>>> und       

zuhören / verstehen / genießen

>>> und <<<

usw. - usw. - usw.

       <<< und

antworten

 

5.

Schön ist es, wenn Berührung erlaubt ist, so wie sie jetzt kommen mag (ganzer Körper - ohne Tabu-Zonen). Denn der 'ganze' Körper erlebt auch - und empfindet - und genießt!
 

6.

Das Spiel sollte 'nicht' sein Schwergewicht oder eine besondere Betonung in sexueller Stimulierung finden. Sexuelle Vereinigung ist wunderschön, doch sie
ist nicht unbedingt Inhalt dieses Spiels.
 
Der Spielinhalt - das ganzheitliche Körpererleben und die gegenseitigen Begegnungs-, Berührungs- und Erfreuungsmöglichkeiten zu erfahren und zu erleben kann sich dann besonders intensiv entfalten, wenn Sexualität ein Teil des Ganzen sein und hier bleiben darf, ohne 'besonders' betont oder zum 'ausschließlichen' Inhalt gemacht zu werden.
Viel  Freude !
 

7.

Wenn beide mögen, kann danach auch darüber gesprochen werden, wie's war - Gefühle, Gedanken, Bilder, Intensität  und - und - und -.
 

8.

Und das Spiel darf sich auch verändern!
 

9.

Und - das ist jetzt ein 'Geheimnis':  
Je öfter es gespielt wird, desto langsamer, bewusster, schöner und erlebnisreicher wird es (spielen - probieren - verwöhnen - sich verwöhnen lassen und entdecken).
Spielen ist schön und macht Freude!
 

 

 

Variante: 

Die sprechenden Hände

oder:  Einer wird verwöhnt

 

Wie vorher, mit dem Unterschied, dass

- einer findet seinen guten und bequemen Platz im Liegen. Dieser braucht nichts zu tun - nur sich verwöhnen zu lassen - zu spüren und zu genießen!

- der andere spricht (entdeckt, liebkost, streichelt, erkundet, neckt, scherzt, tut gut) nur mit den Händen.

Danach wechseln - oder - der andere ein andermal.
(Weniger auf einmal zu machen ist hier MEHR!  
W
eil damit das Erlebte nachklingen und nachwirken
kann - und nicht durch neues Erleben oder neue Aktivitäten überlagert und damit verwischt wird.)

 

vorgestellt ab 10.07.12  (09,07)    Entdecken, spüren, erinnern, empfinden, genießen, kennen lernen - verschenken und annehmen, berühren, Kontakt (wieder) aufnehmen und - und - und - mit Freude, Respekt und Aufmerksamkeit - das alles steckt in diesem Spiel drinnen - und noch viel mehr! 

 

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