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Partnerschaft 

Wie geht das ? - 15

 1-2-3-4-5-6-7 Möglichkeiten

 

               Wir haben unlängst davon gesprochen, 
        dass man immer mehrere Lösungsmöglichkeiten
 überlegen sollte,
möglichst mindestens drei.

Ja, wieso eigentlich 'mehrere' - und warum 'mindestens drei'?

Weil, danach sollte dann ja eine 'Entscheidung' kommen. - Und Entscheidungen beinhalten immer gute und weniger gute Seiten, Licht und Schatten.

Hm - und wenn ich auf das weniger gute verzichte und nur das 'Licht' will? 

Dann kriegst du nichts (vielleicht durch die Verwirrung noch ein paar zusätzliche Sorgen), ...

Wieso, geht das nicht?

...weil 'nur Licht' nicht geht. Licht ohne Schatten ist nicht zu haben!

Gut, das sehe ich ein. - Dann würde ich aber in jedem Fall versuchen, so viel Licht, wie nur irgend möglich zu verwirklichen und nur so viel Schatten zu akzeptieren, wie eben gerade unvermeidlich.

Das ist schlau!

Doch - natürlich! - Es ist prima, wie du das gesagt hast! -  Du willst für dich die bestmögliche Lösung auswählen und dich dann dafür entscheiden!

Na klar! - Sonst wäre ich ja bekloppt!

Finde ich auch! 
Und, jetzt sind wir so weit, um dich für den bestmöglichen Weg zu entscheiden, brauchst du vorher verschiedene Lösungsmöglichkeiten, am besten mindestens drei.
Aber es dürfen auch mehr sein.

Ich verstehe schon wieder nicht !?

Wenn du dir nur 'einen' Lösungsweg ausdenkst und keine weiteren überlegst, dann hast du keine Chance zum Abwägen und Auswählen zwischen mehreren Möglichkeiten. Da bleibt dir dann nur das 'entweder - oder'. Entweder du machst es so, wie du es überlegt hast - oder du lässt es so, wie bisher. 

Vielleicht wäre es fürs erste so bequemer, weil man sich keine weiteren Gedanken zu machen braucht, aber ich finde es trotzdem kurzsichtig und beschränkt. - So also lieber nicht!

Wenn du dir 'zwei' Lösungswege ausdenkst, ist das schon ein wenig besser. Aber wieder landest du in dem Dilemma von 'entweder - oder'. Ein ehrliches Auswählen, ohne in die Zwangslage des ständigen Hin und Her zu geraten, ist nicht möglich.

Das kenne ich! - Viel Wind - und am Schluss passiert dann häufig gar nichts. - Danke nein! - Darauf kann ich auch verzichten! 

Erst ab 'drei' Lösungswegen beginnt echte, gleichberechtigte Auswahl, erst da wird sorgfältiges Abwägen möglich. Da kann dann auch die Entscheidung folgen, die für dich genau  'das'  beinhaltet, was dir am wichtigsten ist, z.B. hier: "So viel Licht, wie nur irgend möglich - und dabei so wenig Schatten, wie nur irgend möglich - und zwar qualitativ und quantitativ!"

Das leuchtet mir ein und überzeugt mich! - 'So' bin ich damit einverstanden!

Es dürfen natürlich auch mehr als drei Möglichkeiten sein. 
Und auch solche, die scheinbar 'verrückt' sind oder die sofort die innere Antwort auslösen: "So kann/darf ich es nicht machen!" - Auch 'solche' zusätzlichen Möglichkeiten können nur bereichern!

Wie das?

Ja, weil sie beim Auswählen mit-angeleuchtet, mit-betrachtet, mit-bedacht werden. Und da kann es dann - wie von selbst - zu ganz neuen Ideen oder Einfällen kommen, die zum Entstehen genau dieses Zusammenspiel der verschiedensten, auch der scheinbar unmöglichen Ideen brauchen. 
Im übrigen sind verrückte und scheinbar unmögliche Ideen auch ein herrlicher Anlass, sich zu amüsieren und vielleicht sogar vor Lachen auszuschütten. 

O.k. - und wie finde ich nun 'die' Möglichkeit heraus, die für mich jetzt stimmt bzw. die beste ist? - So, dass ich mich dann auch klar genau dafür entscheiden kann??

Du nimmst nacheinander jede Möglichkeit her und machst dir ein Bild von einer typischen Situation, wie sie wäre, wenn du dich für diese Möglichkeit entschieden hättest. Jetzt - in vier Wochen - und vielleicht zusätzlich noch in einem Jahr.
Und dann steigst du innerlich voll in dieses Bild ein - siehst deine Umgebung (Gegenstände, Personen, Farben, Helligkeit, Bildschärfe usw.), hörst die Geräusche (Töne, Stimmen) und spürst, wie das ist, welche Gefühle da sind (gute, sehr gute oder weniger gute). Sobald du einen klaren Gefühlseindruck hast, kannst du aus dem Bild (dieser Vorstellung) wieder aussteigen. Augen öffnen - den ganzen Körper kurz durchschütteln - ganz wieder im Hier sein. -
Sehr hilfreich ist es, dir deine Eindrücke kurz aufzuschreiben.
Und dann überprüfst du in gleicher Weise auch jede der anderen Möglichkeiten.

Und für die Möglichkeit, bei der ich am intensivsten gute Gefühle habe, dafür soll ich mich dann entscheiden? - Das ist eigentlich klar.
Wenn ich mir aber am Schluss nicht mehr sicher bin, welche der Möglichkeiten mir nun tatsächlich am besten getan hat - was dann?

Dann kannst du in das Bild (die Situation) der wahrscheinlich besten Möglichkeit nochmals kurz reinsteigen - und nochmals spürend überprüfen (wie vorher). Und danach steigst du in gleicher Weise nochmals in das Bild der Möglichkeit ein, die auch noch in Frage käme. - So kannst du ganz schnell herausfinden, wo deine guten Gefühle besser und intensiver sind. 

Prima! - Und für die beste Möglichkeit, die ich so finde, entscheide ich mich dann?

Nein - noch nicht!
Das ist eine Überprüfung der Möglichkeiten mit deinem Inneren,
deinem Unbewussten. Über dein Gefühl bekommst du die Botschaft: "Das ist eine gute Möglichkeit! - So stimmt es - so geht es in  Richtung mehr Leben, mehr Lebendigkeit, mehr Entfaltung der eigenen Fähigkeiten!" 
Das ist 'nur' eine Entscheidungs-HiIfe!

Aha?

Entscheiden musst du mit deinem Bewusstsein - mit deinem bewussten und wachen Verstand.

Da wäre ich doch schön blöd, wenn ich gegen meine innere Überprüfung entscheiden würde - oder?

Das kann schon sein. Aber es kann auch sein, dass dein Verstand dagegen argumentiert (dass dir das so z.B. doch zu schwierig ist, oder zu lange dauert - oder - oder - oder - ).

Ah - ja. - Und dann?

Jetzt bist du am Zug! 
Wäge die Botschaften deines Inneren und auch deines Verstandes sorgfältig ab und dann: "Entscheide dich!
- Klar und eindeutig!"
Du kannst dir vorstellen, die verschiedenen
Möglichkeiten würden vor dir auf dem Tisch liegen - lauter kleine Häufchen mit ihren jeweils eigenen Mischungen von Licht und Schatten. 
Um 'Nägel mit Köpfen' machen zu können, brauchst du 'deine' Entscheidung und du brauchst eine 'eindeutige und klare' Entscheidung für eines dieser Häufchen. 
Nicht 'jein' oder 'vielleicht' oder 'schauen wir mal', sondern: "Ja, genau so will und werde ich es machen!"
Indem du dich für
'eine' der Möglichkeiten entscheidest, entscheidest du dich gleichzeitig gegen alle anderen Möglichkeiten. Du wischst damit also alle anderen Möglichkeiten vom Tisch. Sie fliegen herunter und verschwinden, lösen sich auf, sind weg.
Da darf es auch keinen Anflug eines Nachsinnens mehr geben : "Ja - wenn ich es so gemacht hätte, dann ...! usw.", nein, nichts mehr in dieser Richtung! 
Die
ENTSCHEIDUNG ist gefallen und sie alleine sagt, was bleibt und weiterverfolgt wird - und was verschwindet, ohne wenn oder aber. 
Und das ist gut
so!

Das muss ein tolles Gefühl sein: Volle Klarheit und damit volle Power für die Möglichkeit bzw. den Lösungsweg, für den ich mich entschieden habe.
Das Ziel ist damit klar!
Jetzt kann der nächste (kleine) Schritt in diese Richtung erfolgen - ruhig und entschieden.

Vielleicht auch manchmal noch ein bisschen ängstlich und unsicher -  aber das gute Gefühl trägt, denn die Richtung stimmt!
Dank sorgfältigen Suchens verschiedener Möglichkeiten, dank sorgfältigen Prüfens und Abwägens und dank eindeutigen Entscheidens für den bestmöglichen Lösungsweg.

Das will ich ab sofort im Auge behalten! - Danke!

 

vorgestellt ab  20.05.12   (09,07,06,,06)    Möglichkeiten - 1-2-3-4-5-6-7 - Es gibt keine ausweglose Situation, keine Schwierigkeit, für die es nicht mindestens drei gute Lösungsmöglichkeiten gäbe. Es ist hilfreich, sich immer wieder daran zu erinnern - und es in guten Zeiten zu üben. Diese Erfahrungen bieten Orientierung und Stütze in schwierigen Zeiten.
Wie schnell sind wir bei der Hand mit: "Das geht jetzt 'nur' so!" - Das hemmt kreative Entwicklungen und fördert Schmerzen und Fehlentwicklungen. 

noch 21.01.06,    Außerdem feiert so der Rechthaber fröhliche Urständ. Es ist wirklich interessant, auch für alltägliche Dinge auch mal andere Möglichkeiten zu suchen und einige davon dann tatsächlich auch auszuprobieren! Und 'verrückt erscheinende' Ideen sind besonders anregend. Nicht nur, dass es Spaß macht, mit solchen Gedanken zu spielen, sondern sie inspirieren! 

07.08.06   Es geht nicht nur 'so' oder 'anders', also entweder - oder, sondern es gibt immer, wirklich 'immer', mindestens drei verschiedene Möglichkeiten. - Und je mehr Möglichkeiten ich prüfe und für mich bedenke, desto sicherer kann ich die für mich momentan beste auswählen. - Wichtig ist die freie und eigenverantwortliche Entscheidung. - Bei einer Möglichkeit > gibt es keine freie Auswahl. Bei zwei Möglichkeiten > gibt es auch keine 'freie' Auswahl, das ist ein Dilemma. Ab drei Möglichkeiten beginnt die freie Auswahl - so, oder zum zweiten oder zum dritten. - "Was ist JETZT gerade das beste für mich und mein Zusammenleben mit dem Partner und anderen?"

 
siehe auch:   MOSAIK / Möglichkeiten 

   

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